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Brandaktuelles aus dem Jahr 2011
Mit
Florians-Brot den Nachwuchs gefördert
Hermann Zapf hat ein Herz für die Jugendarbeit der Feuerwehren – 450 Euro Spende und eine Brotzeit
Zahlreiche Bäckereien boten bundesweit das „Florians-Brot“ an und unterstützen damit die Nachwuchsgewinnung der Feuerwehren und die Jugendarbeit vor Ort. Die Idee zum Namen Florians-Brot kam nicht von ungefähr: Florian gilt sowohl für die Feuerwehr wie auch für die Bäcker als Schutzpatron. Auch Bäckermeister Hermann Zapf aus Ottenzell war dies ein Anliegen und er nahm dieses besondere Brot von April bis November letzten Jahres in seine reichhaltige Ladenauswahl auf, wo es bei der Kundschaft guten Zuspruch fand. 20 Cent von jedem verkauften Laib wurden gespendet für die Jugendarbeit. Die Summe wurde von ihm noch aufgestockt und so konnten die Jugendgruppen der drei Feuerwehren Arrach, Haibühl-Ottenzell und Lam, wo er eine Filiale betreibt, davon profitieren.
Aus diesem Anlass kam man im Gerätehaus in Arrach zusammen. Hermann Zapf machte deutlich, dass ihm viel an der Feuerwehr und vor allem der Nachwuchsförderung liege. Den Jugendlichen zollte er Respekt für ihren Dienst in der Wehr und den Jugendwarten dankte er für ihre Arbeit. Unter Beifall überreichte er an die Jugendwarte Andreas Lohberger (Arrach), Johannes Haselsteiner (Haibühl-Ottenzell) und Florian Altmann (Lam) die symbolischen Schecks. Nicht entgehen ließen sich dieses erfreuliche Ereignis die Kommandanten der drei Feuerwehren, die nicht ohne Stolz auf ihren Nachwuchs blickten.
Stellvertretend stattete Jugendwart Andreas Lohberger seinen Dank an den großzügigen Spender ab. „Wir freuen uns über jede Spende für unsere Jugendkasse.“ Mit dem Geld soll die Jugendarbeit weiter ausgebaut und neue Aktivitäten und Unternehmungen ermöglicht werden.
Im Anschluss an den obligatorischen Fototermin wurden alle Anwesenden noch von Hermann Zapf auf eine Brotzeit mit warmen Leberkäse und Getränken im Schulungsraum des Hauses eingeladen
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FFW
Arrach zeigte sich auch auf Tanzparkett stark
Faschingsball sehr gut besucht – fantasievolle Maskenprämierung
Die momentan herrschende sibirische Kälte dürfte die Feuerwehrkameraden aus Arrach wohl „kalt gelassen“ haben, denn bei ihrem Faschingsball am vergangenen Samstag fror bestimmt niemand, als im Saal des Gasthauses Aschenbrenner die heimische Kapelle „Coole Muh“ für musikalische Stimmung sorgte. Mit ihrer mitreißenden temperamentvollen Musik trafen die fünf jungen Musiker um „Dammerl“ Thomas Hantke, die sich auch faschingsmäßig passend gewandet hatten, genau den Nerv ihres Publikums und so war die Tanzfläche stets brechend voll.
Vorsitzender Wolfgang Vogl war sichtlich erfreut über den guten Besuch und begrüßte vor allem die Jugendlichen, die stark präsent waren. Ein Willkommensgruß galt dem Schirmherrn Dr. Johannes Hautmann und weiteren Feuerwehrpersönlichkeiten, allen Vereinsabordnungen, der zweiten Bürgermeisterin Marion Weber und der Frauenbeauftragten der Inspektion Bad Kötzting, Steffi Lohberger. Zusammen mit Anna Weinfurtner von der Jugendfeuerwehr Haibühl-Ottenzell schwang er das Tanzbein beim Eröffnungstanz.
Unter die Ballgäste hatten sich auch einige maskierte Gruppen gemischt, die zur Maskenprämierung aufmarschierten. Mit der besten Verkleidung gefielen die „Blue-Man-Group“, gefolgt von einer Afrikaner-Gruppe und einer Kuhherde nebst Senner.
Das fröhliche Vergnügen der Tanzenden zog sich bis in die frühen Morgenstunden hin. Hinter dem Bartresen hatten die Barkeeper alle Hände voll zu tun, um die Getränkewünsche ihrer Gäste zu erfüllen. Auch der Heimfahrservice wurde gerne angenommen.
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EINLADUNG
zur
Jahreshauptversammlung
Die
Freiwillige Feuerwehr Arrach möchte Sie recht herzlich zur
Jahreshauptversammlung für das Berichtsjahr 2011 einladen. Diese
Veranstaltung findet am Freitag, 02.03.2012 um 19:30 Uhr im Hotel
Herzog Heinrich statt.
Tagesordnung:
01.
Begrüßung
durch den Vorsitzenden
02.
Totengedenken
03.
Bericht des
Schriftführers
04.
Bericht des
Vorsitzenden
05.
Bericht des
Kassiers
06.
Entlastung
des Kassiers
07.
Bericht des
Kommandanten
08.
Bericht des
Jugendwartes
09.
Bericht des
Fachberaters Gefahrgut
10.
Grußworte
der Ehrengäste
11.
Vorschau auf
2012
12.
Wahl des 1.
Vorsitzenden (schriftlich und geheim)
13.
Wahl des 2.
Vorsitzenden (schriftlich und geheim)
14.
Wahl des
Kassier (per Akklamation)
15.
Wahl des
Schriftführers (per Akklamation)
16.
Wünsche und
Anträge
Über
Ihr erscheinen würden wir uns sehr freuen. Wir Bitten unsere Ehrengäste und
Mitglieder in Uniform zu erscheinen.
Sollten
Sie noch weitere Fragen haben, stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.
Mit kameradschaftlichen Grüssen
Wolfgang Vogl Matthias Schmid
Vorsitzender Kommandant
Ausbildungs- und Terminplan Quartal I
| Datum: | Uhrzeit: | Art: | Teilnehmer: |
|
12.01.2012 13.01.2012 |
19:00 Uhr |
Ausbildung Erste Hilfe
|
Aktive |
Flagge
zeigen für die Feuerwehr
„Stell dir vor, es brennt und keiner löscht!“ Dieses Horror-Szenario ist Ausgangspunkt für eine Werbekampagne der Feuerwehren im Gemeindegebiet Arrach. Die Öffentlichkeit für die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren sensibilisieren und neue Mitglieder akquirieren, das sind die Ziele der bayernweiten Werbeaktion und der örtlichen Wehren Arrach und Haibühl.
Derzeit sind in der Gemeinde Arrach in beiden Feuerwehren knapp 550 passive (fördernde) und 116 ehrenamtliche Helfer in den Feuerwehren aktiv. Dabei leisten ca. 80 Dienstleistende regelmäßig ihre Übungen, Ausbildungen und Einsätze ab. Sie bringen damit einen unverzichtbaren Beitrag zum Schutz der Bürger und sind deshalb eine tragende Säule für die Sicherheit in der Gemeinde. Die Botschaft ist die Mitgliedergewinnung im aktiven Bereich.
Bürgermeister Sepp Schmid und die beiden Kommandanten der Feuerwehren in der Gemeinde – Matthias Schmid (Arrach) und Bernhard Moser (Haibühl) - haben sich zusammengesetzt, um die Kampagne nach Möglichkeit zu unterstützen und wieder mehr engagierte Menschen für diesen ehrenamtlichen und zeitintensiven Dienst zu gewinnen.
Die Einsatzstatistik der letzten Jahre beider Feuerwehren zeigt eine Zunahme der technischen Hilfeleistungen. Darunter fallen all jene Einsätze, die sich nicht oder nicht nur auf das Verwenden von Löschmitteln bzw. die Leistung notfallmedizinischer Hilfe beschränken (verursacht durch Unfälle, Überschwemmungen, Explosionen und ähnliche Ereignisse für Menschenleben und Sachwerte). Diese machen ca. ¾ der gesamten Einsätze der freiwilligen Helfer aus. Das Anspruchsdenken der Bevölkerung ist stark gestiegen, ein profimäßiges Auftreten der Retter wird vorausgesetzt. Dabei darf nicht vergessen werden, dass die Feuerwehr ein besonders Ehrenamt ist, bei der die Ausstattung kein Eigenschutz der Feuerwehrleute, sondern ein Handwerkszeug ist, dessen Bedienung bei zahlreichen Ausbildungen gelernt werden muss.
Bei einem ehrenamtlichen Dienst fallen im Durchschnitt jährliche Unterhaltskosten der beiden Feuerwehren von ca. 40 000 Euro an, wobei Lohnkosten nicht geltend gemacht werden. Aufgeteilt auf 2 656 Einwohner ergibt das ca. 15 Euro pro Einwohner. Wenn dieselbe Hilfeleistung berufsmäßig erfolgen müsste, würden 16 Funktionen mit dreifacher Schicht-Besetzung (also 48 Funktionen) bei 45 000 Euro Lohnkosten insgesamt mit 2 160 000 Euro Lohnkosten zu Buche schlagen. Aufgeteilt auf die Einwohner würde das 813 Euro pro Einwohner, zuzüglich der Unterhaltskosten, ergeben. Eine utopische Summe, mit der jedoch die Gemeinde belastet würde. Auch weitere Förderer der Feuerwehrvereine sind angesprochen, da ja die Feuerwehrvereine mit Geldzuwendungen große Unterstützung leisten. Die letzten 15 Jahre wurden hier von beiden Feuerwehren 136 000 Euro an Bargeld aufgewandt, ohne Hand- und Spanndienste bei Bauwerken.
Im Juli 2011 wurde ein Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan von der Gemeinde Arrach als Richtlinie beschlossen. In den kommenden Jahren werden aufgrund der demografischen Entwicklung die Bevölkerungszahlen noch weiter zurückgehen. Die Tagesverfügbarkeit beider Feuerwehren hat sich in den letzten Jahren verschlechtert. Tagsüber ist es schwierig geworden, innerhalb der geforderten Hilfsfrist (in 10 Minuten am Einsatzort) die notwendige Mannschaftsstärke zu stellen. Aufgrund der vielen Auswärtspendler sind es nur noch vereinzelte Betriebe oder Selbständige, Schichtdienstbeamte oder Schüler, die tagsüber ausrücken können. Ein kleiner Lichtblick sind hier die beiden gut geführten Jugendgruppen.
Deshalb ist man bestrebt, Männer aller Alters- und Berufsgruppen für den Feuerwehrdienst anzusprechen. Ob Jugendlicher, der sich mit einer fundierten Ausbildung durch alle Lehrgänge hocharbeitet, oder älterer Quereinsteiger, egal aus welcher Berufsschicht – jeder ist wichtig und jeder wird gebraucht. Dass man dazu nie zu alt ist, zeigt das Beispiel von Bürgermeister Sepp Schmid, der seit letztem Jahr zu den Aktiven zählt und bereits zwei Prüfungen abgelegt hat. Im Einsatzfall sind vielerlei Positionen zu besetzen: Führungskräfte, Maschinisten, Fahrer oder Männer zum Absperren der Straße. Es kann jeder nach persönlicher Neigung und Eignung tätig werden.
Deshalb gilt das dringende Appell an alle Bürger: Mitmachen, sich engagieren und die örtlichen Feuerwehren aktiv unterstützen. Für Gespräche und Auskünfte stehen die beiden Ortskommandanten Matthias Schmid (0 99 43/37 68 37 bzw. 0176/96919343) und Bernhard Moser (0 99 43/90 27 10 bzw. 0151/21449529) zur Verfügung.
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Wissenswertes über "Kaminbrände" Wichtig
Hintergrund : Kaminbrände können entstehen, wenn sich viel Ruß (reinster Kohlenstoff und daher brennbar) an den Wänden des Kamins ablegt. Dies entsteht in der Regel bei schlechter Verbrennung. Der Kamindurchmesser verringert sich in kürzester Zeit extrem und der abgelagerte Kohlenstoff setzt sich in Brand. Durch den verringerten Querschnitt entsteht ein noch größerer Zug im Kamin was den Abbrand fördert. Von außen sichtbar ist eine große Rauchentwicklung und Funkenflug aus dem Kamin.
Maßnahmen : Es ist immer die Feuerwehr zu alarmieren. Kaminbrände werden im Regelfall nicht gelöscht, sondern kontrolliert ausgebrannt. Dabei verbrennt die abgelagerte Rußschicht und der Kamin kann seine ursprüngliche Aufgabe wieder erfüllen. Besonderes Augenmerk ist dabei auf den Zustand des Kamins zu legen, auf die Deckendurchführungen und auf brennbare Materialien in der Umgebung des Kamins in und außerhalb des Gebäudes.
Sollte der Kaminbrand doch gelöscht werden müssen, sollte dies den Fachkräften der Feuerwehr überlassen werden, die mit Löschpulver dem Brand zu Leibe rücken. Auf keinen Fall dar ein Kamin mit Wasser gelöscht werden, da die plötzlich auftretende Dampfmenge den Kamin sprengen würde.