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Gerätehaus Arrach


Aktuelles aus dem Jahr 2006: 

 

Stabfast

 

 

Seit einigen Tagen steht der Freiwilligen Feuerwehr Arrach das Abstützsystem Stabfast der Fa. Weber-Hydraulik zur Verfügung. Dabei handelt es sich um die wohl interessanteste Innovation auf dem Gebiet der Geräte für die technische Hilfeleitung der letzten Monate. Das Abstützsystem besteht aus drei längenverstellbaren Stützen, die mit einem Spanngurt mit Turboratsche und einem Haken versehen sind. Komplettiert wird der Gerätesatz durch einen höhenverstellbaren Keil und ein Spezialmesser. Mit Hilfe dieses Gerätesatzes können verunfallte Fahrzeuge in nahezu allen Positionen fest verankert werden. Dies ermöglicht ein für die Fahrzeuginsassen und die Einsatzkräfte gefahrloseres Arbeiten am Unfallfahrzeug. In mehreren Fortbildungsseminaren über patientenschonendes Retten aus Unfallfahrzeugen konnten sich die Aktiven bereits vom Einsatzwertes des Gerätesatzes überzeugen. Am Sonntagvormittag fand nun eine Einweisung in die Handhabung des Gerätesatzes statt. Das Autohaus Gogeißl Traidersdorf hatte hierzu dankenswerterweise einen Pkw zur Verfügung gestellt. Jeder Teilnehmer konnte selbst Hand anlegen und sich von der einfachen Handhabung der Geräte überzeugen.

Die Feuerwehr Arrach kann erneut den Ruf als innovative Feuerwehr unter Beweis stellen, da sie nach derzeitigem Kenntnisstand als einzige Feuerwehr im Landkreis Cham über dieses Abstützsystem verfügt.

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Stabfast 1 Stabfast 2

 

Leistungsabzeichen Bronze

 

 

Nachdem vor zwei Wochen eine Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr Arrach das höchste und damit auch letzte Leistungsabzeichen in Technischer Hilfeleistung ablegte, ging am vergangenen Samstag eine neue Gruppe an den Start. Dattler Manuel, Drexler Matthias, Drexler Michael, Frisch Daniel, Meindl Dominik und Pfeffer Florian legten das Leistungsabzeichen in Bronze ab. Komplettiert wurde die Gruppe von 1. Kdt. Matthias Schmid, Bernhard Hatzinger als Gruppenführer und Stefan Drexler als Maschinist. Das Schiedsrichterteam, bestehend aus Ehren-KBM Reinhard Kollmer, KBM Josef Pritzl und Helmut Brunnhofer aus Ansdorf-Simpering fand aber auch einige Fehler im Ablauf, die wohl auf die Nervosität beim ersten Leistungsabzeichen zurückzuführen waren. Zudem musste die Gruppe wegen eines Ausfalls kurzfristig umgestellt werden. Die neue Gruppe wird in den nächsten Monaten in die gut ausgebildete Aktivenmannschaft der Feuerwehr Arrach integriert werden und diese verstärken. Für die künftigen Leistungsabzeichen wird dann auch die gewohnt sichere Handhabung der Geräte sichergestellt. Da Mannschaft und Schiedsrichter zudem der sehr schlechten Witterung trotzen mussten, gab es anschließend die wohlverdiente Stärkung im Gerätehaus in Arrach.

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THL Bronze

 

Weber-Seminar 04.11.2006

 

 

„Patientenschonendes Retten aus einem verunfallten Pkw“ lautete das Thema eines Fortbildungsseminars für Feuerwehren am vergangenen Samstag in Arrach. Organisiert hatte dieses eintägige Seminar die Freiwillige Feuerwehr Arrach gemeinsam mit der Fa. Weber-Hydraulik. Die Fa. Weber-Hydraulik gehört zu den führenden Herstellern hydraulischer Rettungsgeräte und führt diese Seminare im gesamten deutschsprachigen Raum durch. Das Ausbilderteam setzt sich zusammen aus aktiven engagierten Feuerwehrleuten mit großer Erfahrung im Bereich der technischen Hilfeleistung. Nach den Seminaren in Traidersdorf und Arnbruck war dieses nun das dritte Seminar dieser Art in unserer Region.

Die Fa. Weber-Hydraulik hatte mit dem Verkaufsleiter Süd, Uwe Irrgang, und Albert Kreutmayr zwei der erfahrensten Ausbilder nach Arrach geschickt. So gehört Albert Kreutmayr hautberuflich zur Berufsfeuerwehr Augsburg und leitet dort die gesamte Ausbildung im Bereich der technischen Hilfeleistung. Dazu ist er stv. Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr in Dasing. Zum Ausrückebereich beider Wehren gehören neuralgische Unfallschwerpunkte der vielbefahrenen Autobahn A 8 München – Stuttgart. Schwere Verkehrsunfälle gehören dort beinahe schon zum Tagesgeschäft so dass hier ein reicher Erfahrungsschatz aus der Praxis ansammelt.

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Arnbruck, Prackenbach und Arrach schickten jeweils zehn Teilnehmer zum Seminar.

Der Vormittag stand im Zeichen der theoretischen Ausbildung. Die Referenten gingen dabei auf den technischen Aufbau moderner Pkw's ebenso ein wie auf die umfangreichen technischen Sicherheitseinrichtungen. So sind in einem modernen Pkw der Oberklasse bis zu 18 Airbags, mehrere Gurtstraffersysteme, zwei Batterien zur Bordstromversorgung sowie verschiedene Aufprallschutzsysteme verbaut. Reichen diese Systeme bei einem schweren Unfall zum Schutz der Insassen nicht mehr aus, werden dieselben Systeme häufig zu erheblichen Hindernissen für die Rettungsarbeiten der Feuerwehren. Auch hier konnten die Referenten wichtige Hinweise im Umgang mit diesen Fahrzeugeinrichtungen geben. Tipps für den Umgang mit hydraulischem Rettungsgerät, zur Gliederung einer Unfallstelle, der Aufgabenverteilung an einer Unfallstelle und zur Einsatztaktik rundeten die Ausführungen ab.

Frisch gestärkt von einem deftigen Mittagessen ging es am Nachmittag zu den praktischen Ausführungen. Das Autohaus Ludwig Fischer aus Thenried hatte dankenswerterweise drei Schrott-Pkw's zur Verfügung gestellt, mit denen unterschiedliche Unfallszenarien dargestellt werden konnten. Während an einem Pkw das Befreien eingeklemmter Personen nach einem Frontalaufprall geübt wurde, lag ein weiterer Pkw auf der Seite. Der dritte Pkw lag schließlich auf dem Dach. In drei Gruppen unterteilt konnten so allen Teilnehmern die verschiedenen Rettungstechniken auch in der Praxis gezeigt werden. Die nasskalte Witterung konnte die Begeisterung der Teilnehmer nicht mindern. Aufmerksam verfolgten sie die Ausführungen der Ausbilder und setzten diese gekonnt in die Tat um. Ein herzlicher Dank auch an die Familie Holzapfel, die die Teilnehmer mit heißem Tee versorgte.

Erst mit einsetzender Dämmerung konnte das Seminar erfolgreich beendet werden. Immer wieder tauchten am Übungsort auch weitere Aktive der teilnehmenden Wehren als Beobachter auf, so dass mit Sicherheit davon ausgegangen werden kann, dass dies nicht das letzte derartige Seminar gewesen ist. Als Beobachter fanden sich auch KBI Michael Stahl und KBM Josef Pritzl am Übungsort ein.

Der Arracher Kommandant Mathias Schmid bedankte sich am Ende der Veranstaltung im Namen der drei teilnehmenden Wehren bei den Ausbildern mit hochprozentigen Spezialitäten aus der Region.

 

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Weber Seminar
Weber Seminar

 

Leistungsabzeichen THL

 

Der vergangene Samstag war ein besonderer Tag für die Freiwillige Feuerwehr Arrach. Erstmals in der Geschichte der Wehr stellten sich Aktive dem Leistungsabzeichen Technische Hilfeleistung (THL) der obersten Stufe Gold-Rot. Unter der Führung des ersten Kommandanten Matthias Schmid als Gruppenführer absolvierten der stellvertretende Kommandant Stephan Schmid sowie Aschenbrenner Alois, Eckl Wolfgang, Eckl Xaver, Drexler Hans – Jürgen, Hupf Helmut, Klingseisen Max und Klingseisen Josef als weitere Teilnehmer das Leistungsabzeichen THL in Gold-Rot. Abgerundet wurde die Leistung durch eine weitere Gruppe, die mit Bernhard Hatzinger als Gruppenführer (Gold-Grün) Aschenbrenner Christian ( Gold Rot ), Klingseisen Florian, Rackl Dieter ( Gold Blau )

Drexler Stefan ( Gold )und vier Ergänzern aus der „Gold-Rot-Gruppe“ ebenfalls das Leistungsabzeichen im Gold-Bereich ablegte. Das Schiedsrichterteam mit Ehren-KBM Reinhard Kollmer, KBM Josef Pritzl sowie Helmut Brunnhofer aus Ansdorf-Simpering zeigte sich beeindruckt von der guten Leistung und bescheinigte beiden Gruppen das Ablegen der Leistungsprüfung mit großem Erfolg. Die Schiedsrichter gratulierten dem ersten Kommandanten zu dieser Mannschaft. Besonders hob KBM Pritzl hervor, dass es sich bei den Teilnehmern um Aktive handelt, die auch bei Einsätzen regelmäßig mit ausrückten und an den Einsatzstellen zu finden seien. Es ist für ihn beruhigend eine motivierte und sehr gut ausgebildete Mannschaft am Einsatzort zu wissen. Im Gerätehaus der Feuerwehr Arrach gab es im Anschluss für alle Beteiligten eine deftige Brotzeit.

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THL 1 Bild 2

 

Ältere Sachen

Beschneiungsanlage gegen Waldbrände

 

 

Die Einbindung der Beschneiungsanlage in die Waldbrandbekämpfung war das Hauptthema einer Gemeinschaftsübung am vergangenen Samstag in Arrach-Eck.

 

Bereits seit längerer Zeit fanden Gespräche zwischen dem Betreiber der Beschneiungsanlage im Skigebiet Arrach-Eck und der FF Arrach über die Einbeziehung der Wasserförderleitung in die Waldbrandbekämpfung statt. Dabei galt es die Unterschiede in der Wasserförderleistung und den Förderdrücken zu überbrücken. Durch den Betreiber des Skigebietes Arrach-Eck, Karl Mühlbauer, wurden Übergangsstücke angefertigt, die es den Feuerwehren ermöglichen sollen, die Wasseranschlüsse der Schneekanonen mit den Kupplungen der Feuerwehrschläuche zu verbinden. Diese lagern inzwischen für die Feuerwehren zugänglich im Pumpenraum der Beschneiungsanlage. In kürze wird es dort auch eine Kurzbedienungsanleitung geben, die es den Feuerwehren ermöglicht die Pumpen in Betrieb zu nehmen, falls der Betreiber nicht anwesend sein sollte.

In einer Gemeinschaftsübung der Wehren aus den Gemeindegebieten Arnbruck und Arrach sollte am vergangenen Samstag dieses Konzept erprobt werden. Die wasserführenden Fahrzeuge aus Arrach und Arnbruck übernahmen nach der Einfahrt in den Hang die sofortige Bekämpfung im angenommenen Brandgebiet nördlich Skigebietes. In der Zwischenzeit bauten die Wehren aus Niederndorf, Thalersdorf und Haibühl-Ottenzell eine Förderleitung von einem Wasserbecken neben dem Gasthaus bis zum Löschgruppenfahrzeug der FF Arnbruck. Parallel dazu wurde die Pumpe der Beschneiungsanlage in Betrieb genommen. Schon nach wenigen Minuten war ausreichend Wasserdruck auf den Leitungen, so dass die Fahrzeuge aus Arrach und Arnbruck von den Abgängen der Beschneiungsanlage aus mit ausreichend Wasser versorgt werden konnten. 25 Minuten nach Übungsbeginn konnte die Brandbekämpfung über 6 C- und 3 B-Rohre erfolgen. Über die Beschneiungsanlage wurden in der Spitzenzeit 1700 Liter pro Minute entnommen. Dabei wurde die Anlage aber noch im unteren Leistungsbereich gefahren. Die Sicherstellung der Wasserversorgung für drei Löschgruppen bis in die Höhenlagen dieses Gebietes dürfte somit gesichert sein.

Nach der Beendigung der Übung begrüßte der stellvertretende Kommandant der FF Arrach Stephan Schmid, der kurzfristig für den erkrankten ersten Kommandanten Matthias Schmid die Einsatzleitung übernommen hatte, die Führungskräfte aus beiden Landkreisen sowie die teilnehmenden Wehren. Er bedankte sich beim Betreiber der Liftanlage Arrach-Eck, Karl Mühlbauer, für die umfangreichen Vorarbeiten und die Unterstützung bei dieser Waldbrandübung. Schmid schilderte den Übungsverlauf noch einmal. Das Übungsziel sei in vollem Umfang erreicht worden. Die Beschneiungsanlage leiste wertvolle Dienste für die Wasserversorgung bei der Waldbrandbekämpfung in diesem unwegsamen Gebiet.

Auch KBI Michael Stahl begrüßte die Teilnehmer. Er zeigte sich erfreut über dieses Übungsresultat. Der Wasserbehälter der Beschneiungsanlage stehe zudem für die Befüllung von Löschwasser-Außenlastbehältern von Hubschraubern der Polizei und der Bundespolizei zur Verfügung, die unter Umständen zur Unterstützung der Einsatzkräfte auf dem Boden angefordert werden könnten. Bei der aktuellen Überarbeitung der Alarmpläne werde auch die landkreisübergreifende Alarmierung der Feuerwehren berücksichtigt. Hilfeleitung dürfe nicht an politischen Grenzen Halt machen, konstatierte Stahl. Daher begrüßte er ausdrücklich die Zusammenarbeit der benachbarten Wehren über die Landkreisgrenzen hinaus und kündigte an, dass diese noch weiter ausgebaut werden soll.

KBM Josef Bauer, zuständig für das Zellertal, bedankte sich auch im Namen der Wehren aus seinem Dienstbereich für die Einladung zu dieser Übung. Er beobachtet bereits seit einiger Zeit mit großer Sorge die zunehmende Waldbrandgefahr. Die derzeitige Situation in der Forstbewirtschaftung und die Prognosen der Klimaforscher lassen darauf schließen, dass es künftig zu einer weiteren Anstieg der Waldbrandgefahr kommen wird. Dabei stehen gerade in den Höhenlagen zwischen dem Eck und dem Arber praktisch keine Löschwasserentnahmemöglichkeiten zu Verfügung. Die Einbindung der Beschneiungsanlage im Skigebiet Eck sowie die Wasserreserven auf dem Eck seien daher besonders wichtig für den Schutz in dieser gesamten Region.

KBM Josef Pritzl nutzte die Gelegenheit sich bei den Kameraden aus dem Nachbarlandkreis als neuer KBM im Lamer Winkel vorzustellen. Auch er begrüßte die Aktivitäten beider Wehren in der Ausweitung der Zusammenarbeit sowie in der Einsatzplanung für diesen kritischen Bereich.

Die Übung endete mit einer kleinen Erfrischung, die vom Skiliftbetreiber Karl Mühlbauer gestiftet wurde.


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Gemeinschaftsübung am Eck
Gemeinsaftsübung am Eck

 

 

Einsatzübungen im Brandhaus Würzburg

 

Die Ausbildung der Atemschutzgeräteträger ist sicherlich sehr intensiv, das reale Brandgeschehen kann jedoch hier nicht vermittelt werden.
Aus diesem Grund konnten nun 16 Feuerwehrkameraden der Feuerwehren Arrach, Grafenwiesen, Lam und Rimbach am 30. und 31. März an einem zweitägigen Lehrgang an der Staatlichen Feuerwehrschule in Würzburg teilnehmen, um im dortigen Brandhaus verschiedene "heiße" Einsatzszenarien zu üben.

Nach der gemeinsamen Anfahrt begann der Lehrgang mit einer Sicherheitsbelehrung. Dabei erfuhren die Teilnehmer auch manche Details der im Jahr 2000 für 2,4 Millionen Euro errichteten, computergesteuerten Anlage. So sind verschiedene Wohn- und Kellerräume, sowie eine Werkstatt aus nichtbrennbaren Baustoffen und Einrichtungen nachgebaut und darin zahlreiche, mit Flüssiggas betriebene Brennstellen installiert. Über eine Schaltzentrale kann der Brand in verschiedener Art gesteuert und somit den Feuerwehleuten eine sehr realistischer Einsatzablauf dargestellt werden. Das gesamte Jahr über haben Feuerwehrleute die Möglichkeit darin zu üben.

Nach der Sicherheitsbelehrung folgte eine Gewöhnungsübung. In einem Kellerraum wurde eine Brennstelle entzündet und die Teilnehmer konnten die Wärmeverteilung im Brandraum, die Schutzwirkung der Schutzkleidung nun hautnah erleben.

Anschließend begannen die Einsatzübungen, dazu wurden die Teilnehmer in 8 Trupps aufgeteilt, wobei jeder Trupp vier unterschiedliche Aufgaben zu erfüllen hatte. Der Schwierigkeitsgrad nahm dabei stetig zu. Zu Beginn stand die Bekämpfung eines Wohnungsbrandes, sowie der Brand in einer Garage mit Werkstatt auf dem Programm. Nachfolgend musste jeweils die Personenrettung bei einem Wohnungs- und einem Kellerbrand geübt werden. Dabei wurde auch der gefürchtete "Flash-Over", die schlagartige Durchzündung der Rauchgasschicht, simuliert. Die Trupps wurden bei den Einzelübungen jeweils von einem Ausbilder der Feuerwehrschule (ebenfalls mit PA!) begleitet und nach jedem Einsatz wurde in diesem Kreis das Verhalten, die Einsatztaktik sowie eventuelle Fehler sofort besprochen. Dies war nach Ansicht der Lehrgangsteilnehmer die effektivste Art des Lernens.

Nach zwei Tagen intensiver körperlicher Anstrengungen aber auch mit vielen neuen Erkenntnissen konnten die Teilnehmer nach Erhalt ihrer Zeugnisse am Freitagnachmittag wieder die Heimreise antreten

 

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Gruppenfoto Schaltzentrale Schlafzimmereinrichtung Flash Over Vor dem Flash Over Werkstatbrand Garagenbrand Garagenbrand2

 

 

Jahreshauptversammlung

 

Die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr für das Kalenderjahr 2005 wurde im Seminarsaal "Agnes" des Hotels Herzog Heinrich abgehalten. Zu dieser Versammlung wurde durch wiederholte Pressemitteilungen eingeladen , schriftlich die Ehrengäste und Ehrenmitglieder. Bei der Neuwahl wurde der erste Vorsitzende Wolfgang Vogl wieder in seinem Amt bestätigt.

Bei den verschiedenen Berichten und den Ausführungen der Verantwortlichen war immer wieder zu ersehen, wie aktiv die Wehr ist.

Vorsitzender Wolfgang Vogl konnte im besonderen den 1. Bürgermeister Albert Kieslinger, KBI Michael Stahl, Ehrenkreisbrandmeister Reinhard Kollmer, KBM Josef Pritzl, die Ehrenmitglieder Heribert Schmid und Willi Meindl sowie die zahlreichen Feuerwehrkameraden begrüssen. Entschuldigen liess sich KBR Johann Weber und das Ehrenmitglied KBI i.R. Michael Wensauer konnte wegen Krankheit nicht erscheinen. Anschliessend bat Wolfgang Vogl die Anwesenden, sich für eine Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder zu erheben. Im Kalenderjahr 2005 waren folgende Mitglieder verstorben: Hermann Schmidberger jun , Josef Meindl sen., Eduard Gierstl, Max Meindl und Rudolf Hutter

Schriftführer Georg Prantl berichtete dann kurz über die stattgefundenen Sitzungen, dies waren fünf Verwaltungsratssitzungen, vier Gruppenführersitzungen, eine Vollversammlung und die Jahreshauptversammlung Anschliessend verlas er das Protokoll zur JHV vom 18.2.2005.

Vorsitzender Wolfgnag Vogl hielt einen kurzen Rückblick auf das Vereinsjahr 2005 und zeigte folgende Aktivitäten auf : Faschingsball, JHV, Hallenfest mit Fahrzeugweihe, Vereinsausflug nach Mainz und Kameradschaftsabend, ausserdem waren Geburtstagsbesuche bei Kameraden und Ehrenmitgliedern. Im abgelaufenen Jahr sind elf Neuaufnahmen erfolgt. Der Mitgliederstand betrug am 31.12.2005 281 Mitglieder. Im abgelaufenen Vereinsjahr konnten wieder zahlreiche verdiente Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt werden. Man besuchte auch zahlreiche Veranstaltungen im Gemeindebereich und auch ausserhalb. Als Abschluss erfolgte ein kurzer Dank an alle.

Kassier Heribert Schmid berichtete über die angefallenen Kassengeschäfte und gab anschliessend den Kassenbestand bekannt. Von den Kassenprüfern Johann Aschenbrenner und Alois Pfeffer war zuvor eine Kassenprüfung durchgeführt worden.

Laut Bericht konnten auch wieder zahlreiche Spenden entgegen genommen werden. Kassier Heribert Schmid gab auch bekannt, dass er das Amt des Kassiers aus Altersgründen nicht mehr fortführen werde. Vom Mitglied und Kassenprüfer Hans Aschenbrenner wurde eine ordnungsgemässe Kassenführung bestätigt. Die beantragte Entlastung des Kassiers erfolgte einstimmig.

1. Kommandat Matthias Schmid begrüsste die Anwesenden und hielt anschliessend einen Rückblick auf die 43 Einsätze im abgelaufenen Jahr, was einen Rückgang gegenüber dem Jahr 2004 um 26 Einsätze bedeutete. Diese verteilten sich auf sieben Brände, 32 technische Hilfeleistungen ,einer Sicherheitswache und drei Fehlalarmen. 2005 waren wieder zahlreiche Fortbildungslehrgänge, Übungen, Seminare besucht worden. Insgesamt wurden 2005 5048 Mannstunden geleistet. Als wichtigste Neuanschaffung von Gerätschaften ist der Einsatzleitwagen für die "Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung" zu nennen. Für 2006 wünschte sich der Kommandant die Sicherstellung der Einsatzbereitschaft am Tag und höhere Teilnehmerzahlen bei den Übungen und Ausbildungen. Zum Schluss bedankte er sich bei allen Kameraden für ihren Einsatz. Dank galt aber auch der Gemeinde, dem Verwaltungsrat und nicht zuletzt den Mitgliedern für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung. Jugendwart Andreas Lohberger berichtete als erstes, dass der Ausbildungsplan des Jahres 2005 voll umgesetzt werden konnte. Das Ziel, die Feuerwehrjugend für den Übertritt in den aktiven Mannschaftsdienst auszubilden, wurde erreicht. Ein grosses Ereignis war die Ausrichtung und Organisation der Jugendleistungsspange 2005 auf dem Schulsportgelände. 2005 wurden von den Jugendlichen 1481 Mannstunden durch Ausbildung, Übungen erbracht. Es konnten im Laufe des Jahres wieder elf Neuaufnahmen von Jugendlichen verzeichnet werden. Am Vereinsausflug wurde ebenfalls teilgenommen. Am 31.12. waren 23 Jugendfeuerwehrmänner in der Wehr. Er dankte seinem Stellvertreter Armin Stahl und allen Helfern sowie auch dem Verwaltungsrat für die ihm entgegen gebrachte Unterstützung.

Bernhard Hatzinger, der Fachberater "Gefahrgut", ging auf die Gründung der "Arbeitsgemeinschaft Gefahrgut und Umweltschutz im KBI-Bereich Kötzting" ein. Diese erfolgte am 16.9.2005 in Arrach. Im Laufe des Jahres wurden fünf CSF-Übungen durchgeführt und es sind weitere CSF-9Anzüge in Aussicht gestellt. Hatzinger berichtete auch von seiner Teilnahme als Beobachter bei einer tschechisch-bayerischen Katastrophenschutzübung in Folmaca (CZ) und bedankte sich bei allen Feuerwehrkameraden und den Führungskräften im Inspektionsbereich. Der Leiter für Atemschutz, Robert Holzapfel, berichtete nur über einen angefallen Einsatz und die durchgeführten Übungen. Die vorhandenen Atemschutzgeräte sind alle ordnungsgemäss gewartet und einsatzbereit. Er wünschte sich auch, dass die notwendigen ärztlichen Untersuchungen gewissenhafter und termingerechter von den einzelnen Atemschutzträgern wahrgenommen werden. Er beklagte auch, dass sich in den letzten zwei Jahren keine neuen Atemschutzträger zur Verfügung gestellt haben und die notwendigen Ausbildungskurse besucht haben. Für die Zukunft wünschte er sich, dass die gestellten Aufgaben gelöst werden können und sprach ebenfalls seinen Dank für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung in der Wehr aus.

Nach zehnjähriger Tätigkeit als Gerätewart gibt Christian Aschenbrenner dieses Amt ab. Für seine gewissenhafte und zuverlässige Arbeit wurde er mit einem kleinen Geschenk geehrt. Als Nachfolger wurden als erster Gerätewart Stefan Drexler, als zweiter Manuel Dattler benannt.

Folgende Ehrungen und Beförderungen für die aktive Mannschaft wurden ausgesprochen: Das Feuerwehrehrenzeichen für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst erhielt Kurt Drexler. Zum Feuerwehrmnann befördert wurden Fabian Dengscherz, Daniel Frisch, Sebastian grotz, Michael Schmidberger und Michael Zellner, geehrt für zehn Jahre aktiven Dienst wurden Jochen Frisch, Andreas Lohberger und Armin Stahl, für 20 Jahre Franz Aschenbrenner jun. und Helmut Hupf, für 30 Jahre Alois Aschenbrenner und Alois Drexler und für 40 Jahre Ernst Geiger sen..

Ein kurzes Grusswort hielt Bürgermeister Albert Kieslinger. Er dankte den einzelnen Bereichen der Feuerwehr für ihre Arbeit und die Berichterstattung. Dank galt auch dem scheidenden Gerätewart für die Pflege und den Unterhalt der Gerätschaften. Er zollte auch Lob für die gute Kameradschaft innerhalb der Wehr. Besonders hervorgehoben wurde auch die Tätigkeit des ersten Vorsitzenden und seinem Stellvertreter für ihren Einsatz für den Feuerwehrverein. Dem aus dem Amt ausscheidenden Kassier Heribert Schmid wurde für seine ordentliche und saubere Kassenführung gedankt. Er zollte aber auch Dank allen Feuerwehrkameraden für ihren selbstlosen Einsatz, auch den Führungskräften im Landkreis Cham für die tatkräftige Unterstützung.

Die Amtszeit des ersten und zweiten Vorsitzenden war abgelaufen und es mussten Neuwahlen durchgeführt werden. Ebenso musste Kassier und Schriftführer neu gewwählt werden. Aus diesem Grunde wurde ein Wahlauschuss gebildet. Dieser bestand aus dem Wahlleiter Bürgermeister Albert Kieslinger und den Beisitzern Stephan Schmid und Bernhard Hatzinger. Vom Wahlleiter wurde die Entlastung der Vorstandschaft beantragt, die einstimmig ausgesprochen wurde.

Einstimmig wurde Wolfgang Vogl wieder zum ersten Vorsitzenden gewählt. Sein stellvertreter bleibt, ebenfalls einstimmig, Andreas Geiger. Einstimmig fiel die Wahl auch für den bisherigen bewährten Schriftführer Georg Prantl aus. Zum neuen Kassier wurde Gerhard Greil einstimmig gewählt.

KBI Michael Stahl dankte für die Einladung zur JHV und entschuldigte den KBR. Als erstes gratulierte er der neu gewählten Vorstandschaft für das hervorragende Wahlergebnis. Dann dankte er dem ehemaligen Kassier Heribert Schmid, dem Schriftführer Georg Prantl sowie dem scheidenden Gerätewart Christian Aschenbrenner für die geleisteten Arbeiten und die Dienste . Anschliessend erfolgte ein kurzer Rückblick auf das abgelaufene Jahr. Zum Schluss galt Dank dem neuen KBM kJosef Pritzl für seine bis jetzt geleistete Arbeit, aber auch der Gemeinde und allen Feuerwehrkameraden für die grosse Einsatzbereitschaft.

KBM Josef Pritzl bedankte sich ebenfalls für die Einladung und richtete ein Grußwort an alle Anwesenden. Er zeigte sich beeindruckt von den Berichten und der Präsentation der einzelnen Fachbereiche. Als positiv hob er auch die Erhöhung des Ausbildungsstandes und die steigende Zahl der Teilnehmer an den Ausbildungen hervor. Er dankte den Neugewählten für die Annahme der Ehrenämter, was ja heute nicht mehr selbstverständlich ist. Dank zollte er allen Kameraden für ihren selbstlosen Einsatz beim Schneechaos und wies dann kurz auf die Frühjahrsdienstversammlung am 8. April in Bad Kötzting sowie auf die Altkleidersammlung hin.

Erster Vorsitzender Wolfgang Vogl hielt eine kurze Vorschau auf Veranstaltungen und Feierlichkeiten im Jahre 2006.: 21.3. Kdt. Versammlung KBM-Bereich Lam, 24.3. Seminar für Steuer -und Versicherungsfragen, 8.4. Inspektionsversammlung KBI Bereich Kötzting, 29.4. Altkleidersammlung, 20.5. Einweihung Ausbildungszentrum Bad Kötzting, 14./17.7. Gründungsfest SC Arrach-Haibühl, 4./7.8. Gründungsfest ASV Arrach, 15./24.9. Feuerwehraktionswoche, 23.9. Inspektionsentscheid Bundeswettbewerb. Im November der Termin steht noch nicht fest- findet auch wieder der Kameradschaftsabend statt. In einem kurzen Schlusswort bedankte sich der Vorsitzende für die Teilnahme der Kameraden an der JHV, den Ehrengästen, Bürgermeister und den Führungskräften sowie den Mitarbeitern in der Vorstandschaft, allen Kameraden und auch deren Angehörigen. Er wünschte sich auch für die Zukunft eine so gute Zusammenarbeit wie im vergangenen Jahr.

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Ehrungen
Ehrung für Kurt Drexler
Alter und neue Gerätewarte
Neugewählte Vorstandschaft der FFW Arrach

 

Gebutstagsbild mit Gratulanten von unserem Ehrenkommandanten Schmid Heribert

Schmid heriberts Geburtstag