Löschen - Bergen - Schützen - Retten

 

Gerätehaus Arrach

 

Rescu- Preis 2004
Vergeben von Radio Charivari und rzr Rettungszentrum Regensburg

 

Leistungsabzeichen THL am 29.10.2005

 

 

Am vergangenen Samstag absolvierten die 17. und 18 Löschgruppe der FF Arrach das Leitungsabzeichen Technische Hilfeleistung – mit sehr großem Erfolg, wie KBM Pritzl beiden Gruppen attestierte. Das Schiedsrichterteam, bestehend aus KBI Michael Stahl, KBM Josef Pritzl und Helmut Brunnhofer von der FF Ansdorf-Simpering, war voll des Lobes für beide Gruppen. Selbst der einzige winzige Fehler, den KBM Pritzl entdeckte, wurde von der Gruppe selbst erkannt und noch während des Prüfungsablaufs korrigiert. Für KBI Stahl ein Zeichen, dass die Mitglieder der Gruppe mitdenken und nicht nur stur erlernte Abläufe abspulen. Helmut Brunnhofer, im Schiedsrichterteam für die Zeitnahme zuständig, zeigte sich beeindruckt von der ruhigen, und dennoch schnellen und präzisen Arbeitsweise beider Gruppen. Folgende Teilnehmer legten das Leistungsabzeichen ab: Franz Aschenbrenner jun. (Gruppenführer), Andreas Lohberger (Maschinist), Martin Eckl, Thomas Brandl, Gerhard Mühlbauer, Armin Stahl, Andreas Geiger, Jochen Frisch, Mattias Börmel, Josef Frisch und Manuel Drexler. Abschließend bedankte sich KBI Stahl bei Kommandant Matthias Schmid für die hervorragende Ausbildung, bei den Kameraden für die Teilnahme und ermunterte alle, auch weiterhin aktiv Dienst am Nächsten zu tun.

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Leistungsabzeichen  THL Bild 1 Leistungsabzeichen THL Bild 2

 

Gruppenfoto vorm Hotel

Vereinsausflug der FFW Arrach

 

Am Samstag, den 1. Oktober 2005 startete die FF Arrach zu ihrem Vereinsausflug. Nach einer kleinen Wartepause konnte die Fahrt ins Rheinland begonnen werden. Das erste Ziel Eppertshausen, erreichten wir über Amberg, Würzburg und Aschaffenburg. In einem Landgasthof wurde zu Mittag gegessen. Das beim Reisenantritt herrschende Schönwetter war leider in Dauerregen übergegangen. In Mainz Hechtsheim bezogen wir das Quartier für die nächsten Tage, das Hotel „Am Hechenberg“.

Unter der Führung von Helmut Döbler besichtigten die Teilnehmer, die Sankt Stefanskirche mit den Berühmten Kirchenfenstern von Marc Chagall, die Altstadt und den Ehrwürdigen Dom von Mainz. In Köngernheim, im Weingut Hammen, leitete die Rheinhessische Weinkönigin Kathrin Hammen die Weinprobe und führte die FF Arrach in die Weinerzeugung ein.

Am zweiten Reisetag ging es Rheinaufwärts. In Rüdesheim bestiegen wir ein Schiff und konnten so die Sehenswürdigkeiten im Mittelrheintal besichtigen. Am Mäuseturm, Lorch, Bacharach, Pfalzgrafenstein, der sagenumwobenen Loreley vorbei, wurde Sankt Goarshausen erreicht. Von dort führte die Reise mit dem Bus zurück auf die Loreley, das Niederwalddenkmal und Rüdesheim. In der Rüdesheimer Altstadt wollten Natürlich alle die Weltberühmte „Drosselgasse“ sehen. Der Ausklang des Tages endete mit einem Abendessen in Udenheim.

Am Montagmorgen ging es wieder Richtung Bayerischer Wald mit einem Zwischenstopp im „Auto und Technik Museum Sinsheim“. Gegen 19,30Uhr trafen die Ausflügler wieder am Verkehrsamt in Arrach ein.

 

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Vorstand mit der Weinkönigin  Der Rhein vom Berg aus  Mike und Andreas mit Kathrin der Weinkönigin  Gruppenfoto vor der Loreley Kommandant mit einem Andenken  Auf dem Heimweg 

 

Nagelneu!!! Der Jahresbericht 2004 im pdf Format!!!

Jahresbericht 2004  (2,89 MB)

 

Seminar über patientengerechte Unfallrettung durchgeführt

 

 

Am vergangenen Samstag fand im Gerätehaus der FF Arnbruck ein Seminar über „patientengerechte Unfallrettung“ statt. Organisiert wurde das Seminar von der FF Arnbruck. Diese war auf das Seminarangebot der Fa. Weber-Hydraulik aufmerksam geworden. Die Fa. Weber-Hydraulik aus dem schwäbischen Güglingen gehört zu den führenden Anbietern hydraulischer Rettungsgeräte in Europa. Seit einigen Monaten wird zudem eine Seminarreihe über den effizienten Einsatz hydraulischer Rettungsgeräte mit dem Schwerpunkt auf einer patientenschonenden Rettung angeboten. Diese wurde gemeinsam mit verschiedenen Berufsfeuerwehren entwickelt. Aus der Ausbilderriege der Fa. Weber-Hydraulik waren Thomas Zapf und Uwe Irrgang nach Arnbruck gekommen. Beide sind aktive und sehr erfahrene Feuerwehr-Führungskräfte mit umfangreicher Praxis in technischer Hilfeleistung.

Da das Seminar auf ca. 30 Teilnehmer ausgelegt ist, wurden seitens der Arnbrucker Feuerwehrführung die Wehren aus Arrach und Bodenmais angesprochen, um die Belegung optimal auszunutzen. Dies lag nahe, da es sich dabei um benachbarte Feuerwehren mit technischer Hilfeleistungsausrüstung handelt mit denen auch im Einsatzfall zusammengearbeitet wird. Von beiden Wehren wurde das Angebot dankend angenommen.

Aus den Reihen der Arracher Wehr konnten 5 Aktive bereits im vergangnen Jahr an diesem Seminar teilnehmen. Diese brachten sehr gute Erfahrungen mit, so dass das Angebot aus Arnbruck in Arrach gerne angenommen wurde. Neben Kommandant Matthias Schmid nahmen auch Franz Aschenbrenner jun., Manuel Dattler, Gerhard Greil, Max Klingseisen, Andreas Lohberger und Holzapfel Robert teil.

Nach den theoretischen Ausführungen zu den verschiedenen Rettungstechniken am Vormittag im Lehrsaal des Arnbrucker Gerätehauses und dem gemeinsamen Mittagessen ging es am Nachmittag an die praktische Umsetzung. Die Arnbrucker Feuerwehr hatte im Außengelände rund um das Gerätehaus drei Unfall-Pkw's vorbereitet. An den drei Stationen konnten die Rettung aus einem Pkw nach Frontaufprall, an einem auf der Seite liegenden Pkw sowie einem auf dem Dach liegenden Pkw geübt werden. Rettungsschere, Spreizer, Rettungszylinder, Pedalschneider, Glassägen, Abstützungen und weitere diverse Werkzeuge gehörten zur Ausrüstung, mit der die Wehrleute vorgingen. Die beiden Ausbilder zeigten reihum die verschiedenen Möglichkeiten zur patientenschonenden Rettung auf. Mehrfach wurden die Arbeiten unterbrochen um gemeinsam die Schritte an den einzelnen Stationen zu besprechen. So konnte eine umfangreiche Informationsvermittlung organisiert werden.

Kommandant Willibald Schötz und stellv. Kommandant Christian Kopp bedankten sich abschließend bei den beiden Referenten für die umfangreiche Ausbildung und hoffte, dass das erlernte nur bei Übungen eingesetzt werden muß.

 

Weber Seminar 1 Weber Seminar 3 Weber Seminar 4

 

Atemschutznotfälle mit der FFW Lam geübt

 

 

Am vergangenen Freitag trafen sich die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehren aus Lam und Arrach zu einer gemeinsamen Fortbildung. Die beiden Übungsleiter Gregor Brandl (FF Lam) und Bernhard Hatzinger (FF Arrach) hatten das Thema „Atemschutz-Notfälle und Rettungstrupp-Einsatz“ ausgewählt. Mit den Worten „das ist bei uns noch nie passiert, bedeutet nicht, dass es bei uns nie passieren wird“ eröffnete Bernhard Hatzinger den theoretischen Teil der Fortbildung. Wichtig ist es sich mit diesem Thema auseinander zu setzen, bevor der Notfall eintritt und ausschließlich improvisiert werden muß. Dabei ging er zunächst auf die unterschiedlichen Ursachen von Notfällen im Atemschutz-Einsatz ein. Hier muß unterschieden werden, ob es sich um technische Probleme mit der Atemschutz-Ausrüstung, einen internistischen Notfall, z.B. Herz-Kreislauf-Probleme des Atemschutzgeräteträgers oder um einen Unfall, z.B. nach Explosion, Einsturz von Gebäudeteilen oder einen Absturz handelt. Wichtig für die weiteren Rettungsarbeiten und auch den Einsatz des Rettungstrupps ist eine möglichst korrekte und umfassende Lagebeurteilung. Dabei gilt es auch zu unterscheiden, ob die Verletzungen des Betroffenen lebensbedrohlich oder nicht lebensbedrohlich sind. Dementsprechend muß entweder eine sogenannten Crash-Rettung eingeleitet werden oder es bleibt Zeit für eine patientenschonende Rettung. Es folgten Ausführungen zu den unterschiedlichsten Rettungsgriffen, spez. Erste-Hilfe-Maßnahmen sowie Trage- und Transporttechniken und einigen Hilfsmitteln hierzu.

Im anschließenden praktischen Teil konnten diese Rettungsgriffe und Transporttechniken dann auch gleich erprobt und geübt werden. Dabei wurden auch weitere Ideen der Aktiven aufgegriffen und mit einbezogen. Dazu gehörte auch die Durchführung der stabilen Seitenlage beim bewusstlosen Atemschutzgeräteträger bei der gegenüber den herkömmlichen Erste-Hilfe-Maßnahmen Kompromisse eingegangen werden müssen. Ebenso wurde auch der gegenseitige Wechsel der Lungenautomaten sowie das Reinigen der Maske von Erbrochenem geübt. Diverse Tragetechniken mit und ohne Hilfsmittel konnten ebenso ausprobiert werden. Zwei Rettungsteams konnten dann die richtigen Maßnahmen bei einem Atemschutznotfall in einem kleinen Praxistraining umsetzen.

Bei der abschließenden Besprechung legte Bernhard Hatzinger dar, dass es für derartige Notfälle kein Patentrezept gibt. Die dargestellten taktischen Regeln und Rettungstechniken sind nur eine Auswahl an Möglichkeiten. Es liegt dann an den eingesetzten Kräften sich zum richtigen Zeitpunkt für die richtigen Maßnahmen zu entscheiden. Wichtig ist es auch für die Einsatzleitung sowie die Rettungstrupps Ruhe zu bewahren und nicht in blinden Aktionismus zu verfallen. Mit einer gemeinsamen Brotzeit wurde dann der Ausbildungsabend beschlossen.

 

Atemschutzübung mit FFW Lam Atemschutzübung mit FFW Lam Atemschutzübung mit FFW Lam Atemschutzübung mit FFW Lam Atemschutzübung mit FFW Lam